Mein Sommer mit Marleen
Hiddensee. Aus purer Langeweile liest der 18jährige Briefträger Svenke heimlich die Briefe der angebeten, um Jahre älteren Marleen. So wird er einen Sommer lang Zeuge ihrer unglücklichen Ehe, ihrer Liebschaften und ihrer ungeduldigen Hoffnung, dass mehr Leben möglich sein könnte, als ihr die Gesellschaft zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts – als Frau – zugestehen will. Svenke hilft – wenn seine Liebe zu Marleen schon nicht erwidert wird – wo er kann. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, Briefe zu vernichten, zu manipulieren und so den Lauf der Dinge zu lenken, wie er es für angemessen hält. So wird Svenke zum Vertrauten, schließlich zum Verbündeten für Marleen in ihrem Dasein zwischen Ehemann, Liebschaften und Ausgrenzung auf der kleinen Insel.
Die Geschichte von Lisa und Sophie
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Noch einmal und für eine Nacht lässt die blinde, sechsechzehnjährige Sophie die jahrelange Mädchenfreundschaft zur gleichaltrigen Lisa aufleben, bis diese engültig an Lisa’s Liebe zu einem Jungen zerbricht. Der Morgen nach der letzten gemeinsam verbrachten Nacht endet tragisch.
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Im Nullpunkt
An ihrem letzten Arbeitstag wird Maria, Filialleiterin einer Bank, Opfer eines Überfalls. Der maskierte Geiselnehmer will kein Geld – er fordert vielmehr den Austausch aller Geiseln gegen Marias Töchter und Söhne. Maria begreift: Unter der Maske des Geiselnehmers verbirgt sich ihr vor 30 Jahren abgehauener Ehemann und Vater ihrer Kinder.


